Sammlung Seltmann
Die Qing-Dynastie war eine Herrscher-Zeit in China.
Sie dauerte vom Jahr 1644 bis zum Jahr 1911.
In dieser Zeit hat es besonders gute Porzellan-Kunst in China gegeben.
Porzellan ist ein sehr feiner und harter Ton,
der nach dem Brand besonders weiß ist.
Wichtige Kaiser von dieser Zeit waren: Kangxi, Yongzheng und Qianlong.
Unter diesen Kaisern hat man Porzellan in der Stadt Jingdezhen hergestellt.
Die Qualität war sehr hoch.
Es sind neue bunte Farben und Muster entstanden.
Zum Beispiel: fencai-Emaille oder famille rose.
Emaille ist ein farbiger Überzug,
der beim Brennen hart wird.
In Europa hat vielen Menschen das chinesische Porzellan sehr gefallen.
Man nennt das auch: China-Manie.
Das bedeutet:
Chinesisches Porzellan war ein Luxus-Gegenstand und
es war sehr beliebt.
Unter späteren Kaisern war das Porzellan weniger aufwändig hergestellt.
Die Qualität hat abgenommen.
Der Porzellan-Fabrikant Dr. h.c. Wilhelm Seltmann aus Weiden
hat viele chinesische Porzellan-Stücke gesammelt.
Er hat von 1895 bis 1967 gelebt.
Er hat besonders gerne sehr verzierte Gefäße gesammelt.
Im Jahr 1994 hat seine Frau Maria Seltmann
die Sammlung dem Museum geschenkt.
Das war zu ihrem 90. Geburtstag.
Die Sammlung zeigt besondere Stücke aus der Zeit von ungefähr
dem Jahr 1600 bis zum Jahr 1990.
Diese späteren Stücke hat man in der Forschung lange Zeit kaum beachtet.
Die Sammlung Seltmann ist deshalb besonders wertvoll.
Im Jahr 2025 hat man die Sammlung Seltmann neu geordnet und neu präsentiert.
Die Ausstellung zeigt davon über 100 Objekte.