Veranstaltungszeitraum: 26.12.2024 – 09.03.2025

Time After Time

Warum kehren Formen, Motive und Gesten in der Keramik immer wieder zurück?

Keramik gehört zu den ältesten kulturellen Techniken der Menschheit. Seit rund 25.000 Jahren tauchen Formen, Herstellungsweisen und Ornamente immer wieder auf, verschwinden, werden neu interpretiert und in andere Kontexte überführt. Time After Time verweist auf dieses zyklische Moment von Wiederholung und Transformation, das dem Material eingeschrieben ist. Ton reagiert unmittelbar auf die Hand, wird geformt, gebrannt und dauerhaft. Zwischen Alltagsobjekt, Ritual und Kunst bewegt sich Keramik bis heute entlang zeitloser Fragen nach Funktion, Bedeutung und Form.

Skulpturen und Keramiken in einem Ausstellungsraum, mit einer auffälligen tierähnlichen Figur im Vordergrund.
Ausstellungsansicht „Time After Time“
© IKM Weiden

Die Ausstellung versammelt acht zeitgenössische Positionen, die diesen langen Erfahrungsraum aus heutiger Perspektive befragen: Jantje Almstedt, Markus Heller, Mylasher, Sarah Pschorn, Karoline Schneider, Josefine Schulz, Ronny Szillo und Hannes Uhlenhaut. Ihre Arbeiten greifen historische Gefäßformen, Techniken und Bildwelten auf und übersetzen sie in individuelle, gegenwärtige Formsprachen. Im Dialog mit der Sammlung des Museums wird sichtbar, wie sich Keramik stetig erneuert und dabei ihre Vergangenheit mitschreibt – time after time.

Moderne Galerie mit Glaskästen, die bunte Skulpturen und Kunstwerke zeigen. Minimalistisches Raumdesign.
Ausstellungsansicht „Time After Time“
© IKM Weiden