Veranstaltungszeitraum: 06.04.2025 – 08.06.2025

Porzellan verbindet

Wie prägt Porzellan Region, Alltag und Gestaltung?

Porzellan ist in Weiden tief verwurzelt. Es steht für industrielle Geschichte, handwerkliches Wissen und eine lange Tradition der Tischkultur. Über Generationen hinweg hat Porzellan Arbeit geschaffen, Identität geprägt und die Stadt mit nationalen wie internationalen Märkten verbunden. Die Sonderausstellung Porzellan verbindet nimmt diese Zusammenhänge in den Blick und versteht Porzellan als Medium des Austauschs zwischen Menschen, Regionen und kulturellen Praktiken.

Ausstellungshalle mit Vitrinen für Geschirr und Keramiken in einem hellen, modernen Raum.
Ausstellungsansicht „Porzellan verbindet“
© IKM Weiden

Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen die Weidener Unternehmen Seltmann und BHS Tabletop mit ihren Marken Bauscher und Schönwald. Ihre Produkte sind im Alltag ebenso präsent wie im professionellen Einsatz in Gastronomie, Hotellerie und Gemeinschaftsverpflegung weltweit. Gezeigt werden ausgewählte Objekte, Serien und Ensembles, die verdeutlichen, wie sehr Funktion, Gestaltung und industrielle Fertigung ineinandergreifen und wie sich Anforderungen an Porzellan im Laufe der Zeit verändert haben.

Dekoratives Geschirr und Vasen in einem eleganten Ausstellungsraum mit Holzfußboden und viel natürlichem Licht.
Ausstellungsansicht „Porzellan verbindet“
© IKM Weiden

Die Präsentation führt durch unterschiedliche Ebenen der Wahrnehmung. Einzelstücke werden bewusst isoliert gezeigt, um Form, Material und Gestaltung lesbar zu machen. Demgegenüber stehen Tischinszenierungen, die Porzellan im Gebrauch zeigen und seine soziale Dimension erfahrbar werden lassen. So entsteht ein vielschichtiges Bild eines Materials, das zwischen regionaler Verankerung und globaler Präsenz vermittelt und dabei Tradition und zeitgenössisches Design miteinander verbindet.

Ausstellungshalle mit Vitrinen für Geschirr und Keramiken in einem hellen, modernen Raum.
Ausstellungsansicht „Porzellan verbindet“
© IKM Weiden